Review: Zum Glück bei dir

Montag, 21. September 2020, 13:19
Review: Zum Glück bei dir
TSUGI WA SASETE NE / © 2016 by Rika Enoki / KADOKAWA

Nach dem recht durchwachsenen ersten Band geht die Geschichte von Yae und dem charmanten Oda in die nächste Runde. Der zweite Band der Anfang September erschienen ist kommt dabei sogar mit schicker ShoCo Card in der Erstauflage zu einem Preis von 6,99 Euro. Bislang umfasst die Reihe in Japan acht Bände, sodass es noch ein wenig weiter geht mit der Geschichte. Erwerben kannst du diese beispielsweise hier.

Worum geht es?

Die Fortsetzung setzt nahtlos am zuvor vorgestellten Auftakt der Geschichte an. Die zwei Protagonisten beginnen Stück für Stück ihre Beziehung zu weiter zu vertiefen, auch wenn die Arbeit beim Schrein nicht gerade viel Zweisamkeit für die Beiden offenlässt.

Als auch noch Yaes Freunde aus Tokyo sie besuchen kommen, sieht Oda die Beziehung zu Yae durch einen ihrer Freunde gefährdet. Für Yae, die in der Liebe noch unerfahren ist und diese erst langsam für sich entdeckt, warten jedoch noch einige andere heikle Situationen auf sie … peinliche Momente vorprogrammiert! Ob sich trotzdem alles zum Guten wendet bei den beiden Frischverliebten?

Charakterentwicklung

Beide Figuren machen im zweiten Band von Zum Glück bei dir enorme Fortschritte. So geht die Beziehung in die nächste Runde. Das Zusammensein erhält einen ernsten Charakter, da sich beide über ihre Gefühle bewusstwerden und aufrichtig daran arbeiten, sich näher kennenzulernen und einander keine Probleme oder Sorgen zu bereiten. Somit bilden sowohl Yae als auch Oda ein Gefühl von Vertrauen für den jeweils anderen.

Der vorliegende zweite Band macht bereits jetzt Lust auf die weitere Fortsetzung. Es bleibt spannend abzuwarten, wie die beiden weiter zusammenwachsen, welche Hürden sie in Zukunft zu überwinden haben und ob es ein Happy End miteinander geben wird. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!

Zeichenstil

TSUGI WA SASETE NE / © 2016 by Rika Enoki / KADOKAWA

Mit einer sehr schönen Farbseite wird der Leser beim Aufschlagen des Mangas begrüßt. Diese fängt den Stil von Zeichnerin Rika Enoki sehr gut ein und spiegelt ihr Talent für kolorierte Illustrationen wider. So bezauberte sie bereits durch den sanften Stil der Covergestaltung.

Ein eigenes Bild vom Zeichenstil kannst du dir durch die kostenfreie Leseprobe des ersten Bandes machen, die wir dir hier verlinken. Diese umfasst stolze 50 Seiten zum Antesten, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Was das Werk noch sympathischer erscheinen lässt sind immer wieder auftretende Chibi-Zeichnungen zwischen den einzelnen Kapiteln sowie jenen innerhalb der Handlung. Diese lockern die Geschichte effektiv auf, nachdem vor allem Oda hin und wieder düster und grimmig gezeichnet wird.

Ein kleiner Comic am Ende des Bandes zeigt einen Ausschnitt des Lebens der professionellen Mangaka und sorgt für zusätzliche Sympathiepunkte. Es ist doch immer toll, mehr aus dem (Arbeits)Leben einer Künstlerin zu erfahren!

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die Entwicklung im zweiten Band sehr positiv verläuft und durch die erwähnten Farbseiten und die beigelegte ShoCo Card das Buch den Standard-Preis sicherlich wert ist. Eine schöne Shoujo-Reihe von Rika Enoki, die perfekt für Leute geeignet ist, die nicht gerade einen Softie als männlichen Protagonisten mögen. Denn Oda ist ein kleiner, aber nicht weniger liebenswerter Bad Boy, der auch dein Herz zum Höherschlagen bringen kann! 😉

Wie bedanken uns bei der TOKYOPOP-Redaktion für die Bereitstellung einer Kopie des Titels.