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Vorstellung: „Bakemonogatari“-Manga, Band 12


Sonntag, 12. November 2023, 20:27 Uhr
Vorstellung: „Bakemonogatari“-Manga, Band 12
© NISIOISIN, Oh!great / Kodansha Ltd.

Nachdem wir zuletzt über einen Compilation Movie zu Kizumonogatari berichtet haben, setzen wir nun unsere Artikelserie zur deutschsprachigen Veröffentlichung der Manga-Adaption, die Teil der Bakemonogatari-Reihe ist, fort. Im Folgenden widmen wir uns dabei dem zwölften Band.

Der Hamburger Verlag TOKYOPOP gibt das Werk seit Juli 2021 heraus, Band 12 ist Mitte Mai in den Handel gekommen. Für das Softcover-Taschenbuch sind 7,50 € (Print) beziehungsweise 5,99 € (E-Book) zu bezahlen. Geboten wird ein Gesamtumfang von rund 190 Seiten. Farbseiten oder andere Extras sind nicht enthalten. 

Inhaltsbeschreibung

Araragi ist es zuletzt gelungen, die Mittelschülerin Nadeko von dem gefährlichen Schlangen-Kaii zu befreien. Bevor die darauffolgenden Geschehnisse behandelt werden, setzt ein Rückblick ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Frühlingsferien – jene Zeit, in der Araragi überhaupt erst zu einem Vampir mit der besonderen Anziehungskraft für alles Übernatürliche geworden ist.

Alles begann mit einer scheinbar schicksalhaften Begegnung bei Nacht. Auf dem Rückweg vom Supermarkt traf der Teenager auf die im Sterben liegende Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade. Die über 500 Jahre alte Dämonin ist eine wahre Berühmtheit in der Welt der Kaiis, gilt gar als Königin der Schattenwelt. Genau deswegen haben es die drei Vampirjäger Dramaturgy, Episode und Guillotine Cutter auf ihr Leben abgesehen.

© NISIOISIN, Oh!great / Kodansha Ltd.

Sie waren es, die Kiss-Shot Acerola-Orion Heart-Under-Blade ihrer Gliedmaßen, und damit ihrer Macht, beraubt haben. In ihrer Notlage war die stolze Schönheit gezwungen, Araragi um Hilfe zu bitten. Für ihr Überleben waren große Mengen an Blut nötig. Nach Bitten und Flehen ließ sich der Oberschüler letztlich überzeugen – ohne zu ahnen, dass ihn das selbst zu einem Vampir, zu ihrem Lakaien, macht.

Um wieder Mensch werden zu können, muss er die Arme und Beine seiner Herrin zurückholen. Ihm bleibt daher keine andere Wahl, als sich den drei Jägern im Kampf gegenüberzutreten. Nach dem Sieg über Dramaturgy und Episode ist nun Guillotine Cutter, seines Zeichens Erzbischof und Kommandant einer Spezialgruppe zur Auslöschung von Kaii, sein Gegner …

Zeichenstil

Obwohl die von Mangaka Oh!great geschaffene Optik etwas von der Anime-Adaption aus dem Studio Shaft abweicht, ist der Bakemonogatari-Manga keinesfalls schlecht bebildert. Ganz im Gegenteil: Die vorliegende Interpretation arbeitet den bekannten Vibe hervorragend heraus – nur in einer eigenen Manier. Dadurch können Fans das Werk noch einmal in neuer Form erleben, ohne dass die inhaltlichen wie erzähltechnischen Stärken verloren gehen.

Die Außenlinien sind fein gezogen. Bei der Gestaltung wird vor allem Wert auf starke Schwarz-Weiß-Kontraste gelegt. Rasterfolien dienen allgemeiner Strukturgebung. Unser persönliches Highlight sind die großflächig angelegten Panels. Mehrere Zeichnungen erstrecken sich über eine (gesamte) Doppelseite. Entsprechend imposant und detailreich fällt die Visualisierung aus.

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Verlag TOKYOPOP stellt allen Interessierten eine kostenlose Online-Leseprobe bereit. Auf fast 60 Seiten ist das komplette erste Kapitel zu lesen, außerdem sind die vier auf die Erstauflage limitierten Farbseiten enthalten. Da der Release standardmäßig nicht eingeschweißt ist, kann zudem im Handel vor Ort reingeblättert werden.

Fazit

Mit Band 12 nähert sich der Kizumonogatari-Arc – die Vorgeschichte zu Bakemonogarari – seinem Höhepunkt. Handlungstechnisch steht der Kampf gegen Guillotine Cutter im Mittelpunkt. Daran schließt ein Plot Twist an, der (vermeintliche) Logiklücken effektiv schließt. Innerhalb weniger Seiten ist es gelungen, die Erzählung noch einmal über den bloßen Spannungsaspekt hinaus aufzuwarten. 

Im Gegensatz zu anderen Manga-Adaptionen ist hier auf keinen integralen Bestandteil der Originalgeschichte zu verzichten. Fans von dem Franchise und Autor NISIOISIN können somit eine weitestgehend stilgetreue Umsetzung erwarten. Die Zeichnungen von Oh!great sind unserer Meinung nach ebenfalls phänomenal. Sowohl die starken Kontraste als auch die Detailverliebtheit schaffen eine bemerkenswerte Atmosphäre, die tief in das Geschehen eintauchen lassen.

Bei dem Gesamtumfang von insgesamt 22 Bänden ist die Hälfte von der Reihe mittlerweile knapp überschritten. Unser Zwischenfazit fällt überwiegend sehr positiv aus. Dank der fein aufeinander abgestimmten Genrekombination ist der Titel im Verlauf weder zu eintönig noch zu übertrieben. Einzig der mitunter etwas sexualisierte Humor könnte Einzelnen nicht zusagen – auf diesem liegt jedoch keinerlei zentraler Fokus. Vielmehr ist das Monogatari-Universum ein kreativ geschliffenes Action-Drama mit übernatürlichem Setting.

TOKYOPOP Deutschland hat diesen Artikel freundlicherweise mit einem Belegexemplar unterstützt.

TagsTOKYOPOPReview
Lucas Sebastian

Lucas Sebastian | Autor

Seit 2020 im Manga-Passion-Team. Auf X/Twitter unter @LucasISebastian privat zu finden. Zur Amazon-Wishlist des Redakteurs: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/1JLXMONWSXYWK?ref_=wl_share

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