Extras zu „Twittering Birds Never Fly“ angekündigt


Extras zu „Twittering Birds Never Fly“ angekündigt
SAEZURU TORI WA HABATAKANAI © 2013 by Kou Yoneda / TAIYOU TOSHO Co., Ltd.

Nachdem die deutschsprachige Veröffentlichung von Kou Yonedas Twittering Birds Never Fly gut gestartet ist, wird die Leserschaft nun entsprechend belohnt. Über diesbezügliche Details informieren wir im Folgenden.

Wie durch den aktuellen Newsletter des Ludwigsburger Labels Manga Cult bekannt wurde, sind für die nächsten beiden Bände der eingangs benannten Boys-Love-Reihe Besonderheiten geplant. In wenigen Tagen, zum 04. Februar, erscheint bereits der dritte Band der Yakuza-Erzählung auf Deutsch. In diesem wird ein informatives Glossar mit Fakten rund um das Thema der japanischen Mafia-Organisation enthalten sein.

Für die Erstauflage des vierten Bandes ist darüber hinaus ein exklusives Booklet geplant – dieses beinhaltet eine Kurzgeschichte um Yashiro und Doumeki. Jenes Extra ist auf die Erstauflage des am 06. Mai erscheinenden Mangas limitiert. Folglich ist bereits jetzt eine Vorbestellung anzuraten. Hierfür ist beispielsweise der offizielle Webshop des Herausgebers geeignet.

Manga Cult veröffentlicht die Reihe bereits seit September des vergangenen Jahres im Großformat auf Deutsch. Der anfängliche Preis von 10 Euro (D) wurde aufgrund hier erklärter Gründe mit dem zweiten Band auf 12 Euro (D) angehoben. In Japan erscheint Kou Yonedas Prestige-Werk im ihr HertZ-Magazin unter TAIYO TOSHO. Der japanische Herausgeber fasste die vorhandenen Kapitel in bislang sechs Taschenbüchern zusammen. Bereits im letzten Juni wurde publik, dass der Abschluss der Geschichte naht.

SAEZURU TORI WA HABATAKANAI © 2013 by Kou Yoneda / TAIYOU TOSHO Co., Ltd.

Unsere Redaktion besprach in der Vergangenheit sowohl den ersten als auch den zweiten Band der ernsthaften Boys-Love-Erzählung, die insbesondere die Leserschaft von Werken wie In these words, Jealousy sowie die Fans des kürzlich bei Egmont Manga erschienen Heiße Nächte, kalter Stahl ansprechen könnte. 

Handlung von Twittering Birds Never Fly

Die Geschichte stellt einen Yakuza in gehobener Position in den Mittelpunkt, einen Mann namens Yashiro. Als Betreiber eines von der japanischen Mafia betriebenen Kreditinstituts trägt er maßgeblich zur Finanzierung der Organisation und deren zwielichtigen Aktivitäten bei. Während andere Kriminelle mit ihren Tätigkeiten nach Geld und Macht streben, gibt es nur eine Sache, die Yashiro begehrt: Kohabitation.

Obwohl der gepflegte Mann äußerlich einen toughen Eindruck vermittelt, ist dessen Inneres von einem unabdingbarem Drang zur Befriedigung seiner körperlichen Bedürfnisse beherrscht. Fortdauernd scheint sein physisches Interesse am eigenen Geschlecht zu bestehen. Noch dazu ist er ein Masochist – er mag es, dominiert zu werden. Gewalt ihm gegenüber lehnt er dabei nicht ab, er wünscht sie sich sogar.

Lediglich das Einbeziehen seiner Untergebenen in diese Praktiken liegt ihm fern. Genauer gesagt lag es ihm fern bis mit Doumeki ein neuer Bodyguard in seinen Dienst eintritt. Der erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene Mann von großer Statur entspricht dabei genau Yashiros Geschmack. Zwischenmenschlich ist sein neuer Mitarbeiter jedoch eher schwierig im Umgang. So ist dieser nicht nur äußerst schweigsam, sondern scheint auch das ein oder andere Geheimnis für sich behalten zu wollen. Der ältere Yakuza fühlt sich zunehmend von der Ausstrahlung seines jüngeren Leibwächters angezogen und überdenkt seine bisherigen Prinzipien … denn Ausnahmen bestätigen schließlich Regeln. (Aus: Ersteindruck zu Kou Yonedas Twittering Birds Never Fly – wird es dem Hype gerecht?)

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