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Yoshiharu Tsuge im Alter von 88 Jahren verstorben


Freitag, 27. März 2026, 12:47 Uhr
Yoshiharu Tsuge im Alter von 88 Jahren verstorben
Tsuge Yosiharu Meisaku Genga to Furansu Kikou © Yoshiharu Tsuge © Shosuke Tsuge © Mitsuhiro Asakawa 2022 · All rights reserved / SHINCHOSHA

Nachdem wir zuletzt über ein Buch über Yoshiharu Tsuges Reise zum Festival de la Bande Dessinée d'Angoulême berichtet haben, wurde nun bekannt, dass der Mangaka verstorben ist.

Der japanische Herausgeber Chikuma Shobo hat jüngst bekannt gegeben, dass der japanische Autor und Zeichner Yoshiharu Tsuge am 03. März im Alter von 88 Jahren an einer Aspirationspneumonie, einer durch das Einatmen von Fremdstoffen verursachten Lungenentzündung, verstorben ist. 1937 geboren, prägte er das Avantgarade-Manga-Magazin Garo sowie das gesamte Gekiga-Segment. Zwischenzeitlich, in den Neunzehnhundertsechzigern, war er als Assistent von Shigeru Mizuki beschäftigt.

Reprodukt hat mit Rote Blüten, Der nutzlose Mann und Yoshios Jugend insgesamt drei Kurzgeschichtensammlungen des Mangaka auf Deutsch herausgegeben, zu letzterer haben wir im Dezember 2021 eine umfangreiche Besprechung veröffentlicht. In Japan hat Yoshiharu Tsuge seit 1987 keinen neuen Manga veröffentlicht. Das eingangs erwähnte Buch ist hierzulande bislang nicht erhältlich.

Tsuge Yosiharu Meisaku Genga to Furansu Kikou © Yoshiharu Tsuge © Shosuke Tsuge © Mitsuhiro Asakawa 2022 · All rights reserved / SHINCHOSHA

Über Yoshiharu Tsuge

Yoshiharu Tsuge, geboren 1937 in Tokio, begann seine Laufbahn als Mangaka, indem er Geschichten für Leihbuchhandlungen entwickelte, die im Japan der Nachkriegszeit aufgeblüht waren. In den frühen 1960er-Jahren begann er, erste Arbeiten für die avantgardistische Zeitschrift „Garo“ zu zeichnen, die es ihren Autoren ermöglichte, ohne redaktionell abgesteckte Grenzen mit neuen Erzählmethoden zu experimentieren. Diese neu gefundene Freiheit erlaubte es ihm, ein Genre zu entwickeln, in dem autobiografische und fiktionale Elemente eine neue Form der Authentizität hervorbringen – es trägt bald den Namen „Watakushi-Manga“ („Ich-Comic“).

Zusammen mit Yoshihiro Tatsumi (“Gegen den Strom”, Carlsen Verlag) erneuerte er die japanischen Comics, indem er Geschichten über das reale Leben einführte und sie mit wahrhaftigen Charakteren besetzte. Es sind häufig blasse, unauffällige Gestalten – in jedem anderen Comic wären es Randfiguren –, die seine Comics bevölkern.

Zwischen 1965 und 1970 veröffentlichte er Erzählungen mit starken surrealen Elementen: “Verschraubt” (“Neji Shiki”) aus dem Jahr 1968 war in Japan ein großer Erfolg. Mit der Veröffentlichung von “Rote Blüten” (“Akai Hana”) in Françoise Moulys und Art Spiegelmans “Raw” im Jahre 1985 wurde Yoshiharu Tsuge auch international wahrgenommen. Später führte eine tiefe persönliche Krise dazu, dass er sich aus dem öffentlichen Leben zurückzog. Seit 1987 hat Yoshiharu Tsuge keinen neuen Manga veröffentlicht. (© Reprodukt GmbH)

QuelleChikuma Shobo / X
TagsNews
Lucas Sebastian

Lucas Sebastian | Autor

Seit 2020 im Manga-Passion-Team. Auf X/Twitter unter @LucasISebastian privat zu finden. Zur Amazon-Wishlist des Redakteurs: https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/1JLXMONWSXYWK?ref_=wl_share

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